z e n t r i e r t

 

über Meditation

Im Alltag werden wir oft vom Denken beherrscht. Ohne uns genau bewusst zu sein, wird unser Verstand dauernd getrübt durch einen Fluss von Gedanken. Dieser Gedankennebel hindert uns daran, unsere Aufmerksamkeit auf die Gegenwart zu richten, bewusst im Jetzt zu leben. In der Meditation versuchen wir, vollkommen gegenwärtig zu werden. Je mehr unsere Achtsamkeit geschult wird, um so besser können wir unsere Gedanken, Emotionen und spontanen Handlungsimpulse beobachten und erkennen. Dies bietet uns die Freiheit darüber zu entscheiden, ob es für uns dienlich ist, diesen zu folgen oder eben nicht. Mit der Meditation wird die Fähigkeit gestärkt, das Bewusstsein dorthin zu lenken, wo wir es haben wollen. Die Meditation ist auch ein wichtiges Hilfsmittel unsere Fähigkeit zur selbstlosen Liebe zu stärken, unser Herz zu öffnen.

Forschungsergebnisse belegen, dass regelmässig Meditierende Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, emotionales Gleichgewicht, Altruismus und inneren Frieden in beachtlichem Mass zu entwickeln vermögen. Bereits nach sechs bis acht Wochen täglicher Meditation von zwanzig Minuten, wurde in Studien nachgewiesen, dass die Meditierenden geringere Neigung zu Depression und Wut zeigten, dass sich ihre Aufmerksamkeit verbesserte und das Immunsystem gestärkt wurde und sich ganz allgemein ihr Wohlbefinden erhöht hat. (Quelle: Ricard, Matthieu (2008), Meditation.
S. 11.)